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Boudoir

Aktualisiert: 18. Juli 2022

Ich kannte bis vor kurzem das Wort nicht mal. Nun besitze ich Boudoir Fotos von mir.

Wie bin ich dahin gekommen? Im SocialMedia Dschungel bin ich zufällig drüber gestolpert, schöne Bilder mit einer noch schöneren Message: SELBSTLIEBE ♡ Zack, abonniert Im Sommer kümmere ich mich mal um einen Termin dachte ich, Denn bis dahin will ich noch dies, das, jenes, haben, machen, werden ... außerdem ist der jüngste noch so klein, ich stille ja noch und soviel Stunden ohne Mama, das kennen die Kinder ja nicht, schafft der Papa das, was muss ich alles vorher organisieren... besser ich warte noch. Doch dann wird spontan ein Termin frei,

mehr als dreimal sehe ich den Aufruf,

dann guck ich doch mal in meinen Kalender,

wir haben nix vor,

auch mein Mann nicht,

ich hätte also zufällig Zeit dafür ...

Der Termin ist immernoch frei

Er hat auf mich gewartet

Also: Gebucht!

Nix mit Sommer

In wenigen Wochen

Kurz vorm Frühling

So saß ich dann an einem März-Samstag kinderlos, mit einer Tasche voll spannender Klamotten bei bestem Wetter im Auto auf dem Weg nach Hamburg - ganz allein!

Weil ich es mir ermöglicht habe!

Weil ich es mir erlaubt habe!

Es hat sich gelohnt, nicht nur wegen der Bilder, auch wegen des Erlebnisses! Tatsächlich sind die Fotos selbst nach und während des Shootings in den Hintergrund gerückt, es hat einfach so viel Spaß gemacht und dieser Tag, mein Tag, war so toll.

Ich krönte ihn mit einem Blick auf Hafen und Fischmarkt, bevor ich wieder zu meiner Familie fuhr - natürlich war auch da alles gut, sie hatten einen schönen Tag ohne mich.

Ich habe mir dieses Erlebnis kreiert und uns allen damit einen besonderen Tag geschenkt. Wie wichtig das wirklich ist bzw. war spürt man oft erst im Anschluss.


Ich bin eine Mama und

ich bin eine Frau

und ich bin noch so viel mehr.


Wir haben länger auf die Kinder gewartet und dann liegen nicht mal 2 Jahre zwischen ihnen, ich habe über diese Zeit manchmal vergessen wer ich außerhalb davon bin.

Dieser Foto-Tag ist mittlerweile schon etwas her und war nur ein kleiner-großer Schritt auf dem Weg, doch jeder kleine Schritt gehört zum großen Ganzen was danach geschieht, möge er noch so unbedeutend sein.


Rückblickend gehört alles zusammen, ergibt eines das andere und kreiert damit das Gesamtpaket. Wäre ich vorher nicht schon mal für ein paar Stunden ohne meine Familie unterwegs gewesen, hätte ich mir diesen Tag vielleicht noch nicht erlaubt, hätte ich diesen Tag nicht gehabt hätte ich mir 3 Monate später vielleicht nicht einen alleinigen Kurzurlaub ermöglich, hätte ich den nicht gehabt dann ... - vielleicht aber doch, wer weiß das schon.


Was würdest du an so einem kinderfreien Tag nur für dich tun?

Erlaubst du dir schon solche Erlebnisse? oder Stunden?


Deine Rebecka


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